Integration / Inklusion – was bedeutet das?

 

Unsere Aufgabe und Zielsetzung ist es, Kindern mit Besonderheiten die Möglichkeit zu geben, sich ihren körperlichen und geistigen Fähigkeiten entsprechend entwickeln zu können. Wir befinden uns dauerhaft in einem Prozess Wege zu finden, um den Kindern Bedingungen zu schaffen, die für ihre Entwicklung sinnvoll sind und ihnen eine umfassende Teilnahme am Leben in einer sozialen Gemeinschaft zu ermöglichen.

 Die Betreuung und Förderung werden für jedes Kind individuell aufeinander abgestimmt und angepasst. Die intensive Zusammenarbeit zwischen Eltern, Erzieherinnen und Therapeuten beruht auf regelmäßigem Austausch, Beratung und Begleitung.

Die gemeinsame Erziehung und Betreuung von Kindern mit und ohne Besonderheiten ermöglicht allen Kindern Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Menschen zu machen und zu lernen, dass es normal ist verschieden zu sein. Kinder gehen unbefangen miteinander um, spielen miteinander und schließen Freundschaften – sie leben Inklusion.

In unserem Kindergarten verstehen wir unter Integration / Inklusion die gemeinsame Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung/Beeinträchtigung. Für uns ist es wichtig, dass jedes Kind in seinem natürlichen Umfeld aufwachsen kann.

Daher ist für uns Integration nicht nur ein gesellschaftlicher Auftrag, sondern „Normalität“, d.h. im Alltag:

  • zusammen aufwachsen
  • miteinander spielen
  • voneinander lernen
  • füreinander da sein
  • gemeinsam leben

Durch die integrative Arbeit im Kindergarten kann das Verständnis und die Aufmerksamkeit für Individualität geweckt und dem Leistungsdenken entgegengewirkt werden. Gegenseitige Akzeptanz und Toleranz werden aufgebaut und die Kinder sammeln neue Erfahrungen für die Zukunft.

Aufgenommen werden können Kinder mit z.B.

  • allgemeiner Entwicklungsverzögerung
  • chronischen Erkrankungen (z.B. Stoffwechselerkrankung)
  • Sprachauffälligkeiten
  • geistiger Behinderung (z.B. Downsyndrom)
  • motorischen Beeinträchtigungen
  • Körperbehinderung
  • psychischen Auffälligkeiten
  • Sinnesbehinderung
  • Wahrnehmungsstörungen

 

Damit Integration / Inklusion gelingen kann, ist die intensive Zusammenarbeit mit Therapeuten und anderen Einrichtungen dringend notwendig:

  • Therapeuten (z.B. Ergotherapie, Logopädie)
  •  Kliniken, Ärzte, Frühförderstellen,
  •  Heilpädagogische Einrichtungen
  •  Schulen, Förderschulen, etc.
  •  Arbeitskreis „Integrative / Inklusive Erziehung“

 

Das ist eine Bereicherung für uns alle und trägt zur Bildungsarbeit bei. Denn Bildung heißt auch:

Lernen mit der Unterschiedlichkeit der Menschen umzugehen.

Lisa ist zu groß. Anna ist zu klein.
   Daniel ist zu dick. Emil ist zu dünn. 
Fritz ist zu verschlossen. Flora ist zu offen.
   Cornelia ist zu schön. Erwin ist zu hässlich.
   Hans ist zu dumm. Sabine ist zu clever.  
Traudel ist zu alt. Theo ist zu jung.
  

Jeder ist irgendetwas zu viel.
Jeder ist irgendetwas zu wenig.   
Jeder ist irgendwie nicht normal.
Ist hier jemand, der normal ist?  
  Nein, hier ist niemand, der ganz normal ist. Das ist normal
!  

 

Don Giovanni Bosco

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Im Hole 23

44791 Bochum

(Zur Zeit, wegen des Neubaus:

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